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Rungholt

Sanft von den Wellen umspült, liegen Steine im Kiesbett am Ufer. Zu sehen ist eine langsame, gleichmäßige Bewegung. Gleichzeitig verschiebt die Szene sich ganz allmählich. Musik verstärkt die Atmosphäre und schafft einen Moment dramatischer Intensität. Ruhige Szenen, deren Eindruck sich langsam intensiviert.


Nur eine Hauch darf beben,
Blitzen nur ein Blick;
Und die Engel weben
Fertig ein Geschick

Theodor Storm, Eine Halligfahrt

Rungholt war einst eine Siedlung sowie ein Rechtsbezirk an der nordfriesischen Küste auf der Halbinsel Strand, die damals Teil des Herzogtums Schleswig im Königreich Dänemark war. Im Jahr 1362 wurde Rungholt durch die verheerende Sturmflut, die als „Erste Grote Mandränke“ bekannt ist, vollständig zerstört. Der exakte Standort und die Ausdehnung der Siedlung sind bis heute nicht endgültig geklärt, da sich die Überreste im Wattenmeer befinden und nur teilweise erforscht werden konnten. Im Laufe der Jahrhunderte hat das Meer immer wieder Fragmente der versunkenen Stadt freigelegt, die Archäologen genau untersuchen.

Grafik, Footage, Schnitt, Komposition & Produktion: Lutz Wiedemann, 2024
Originallänge: 9:50 Minuten, 4K: 3840 x 2160 px

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